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Tauchen in Istra

Begeben Sie sich auf Entdeckungsreise in eine Welt, die vielen verborgen ist. Eine Welt von unglaublicher Farbenpracht, mit allen Schönheiten des Meeres und berauschenden Eindrücken. Die Gewässer um die istrische Küste herum sind ein wahres Paradies für Taucher. Die angenehmen Temperaturen des Meeres in Kroatien verbinden sich mit einem fantastischen Artenreichtum unter Wasser, Riffen und Schiffswracks. Der Tauchtourismus in dieser Region wird immer beliebter und derzeit bieten hier 100 Tauchzentren das höchste Sicherheitsniveau und die besten Ausrüstungen sowohl für Anfänger als auch erfahrene Höhlentaucher. Aufgrund der strategischen Position des Hafens von Pula, ist die westliche Küstenlinie Istriens seit Jahrhunderten eine vielbefahrene Handelsroute. Die relativ flachen Gewässer behergen eine außergewöhnliche Anzahl von Schiffswracks, von Passagierschiffen bis zu U-Booten des Zweiten Weltkriegs. Viele der Wracks liegen vor der Küste von Pula, u.a. ein komplett erhaltener Frachtdampfer aus dem 19. Jahrhundert. Die kleine Insel Piruzi bietet weniger erfahrenen Tauchern eine wunderbare Unterwasserlandschaft in Tiefen von weniger als 15 Metern mit anmutigen Seepferdchen, Streifenbrassen und gelben Gorgonien, die im türkisenen Meer Farbakzente setzen. Zudem kann man in den Gewässern um die Brijuni Inseln in einem breiten Riff, dass sich lediglich sechs Meter unter der Wasseroberfläche befindet, Schwärmen von Brandbrassen und Barschen folgen. Weiter nördlich, vor der nordwestlichen Küste Istriens, werden die Sandbänke von Gobo, Piranor und Buje aufgrund ihrer außerordentlichen Sichtverhältnisse von vielen Tauchschulen für Übungstauchgänge im offenen Meer besucht. Für welchen Ort Sie sich auch immer entscheiden, die Küste Kroatiens ist dafür bekannt, dass sie die klarsten Gewässer des Mittelmeeres hat und Tauchtouristen unglaubliche und unvergessliche Erlebnisse bietet.
Wracks - Top 10 Riffe - Top 10 Taucherzentren Wichtige Telefonummern Nützliche Informationen
Gilda

Gilda

Unter dem nördlichsten Kap Istriens, dem Kap Savudrija, liegt ein Frachtdampfschiff. Gilda ist, als es auf eine Unterwassermiene stieß, in zwei Teile zerbrochen. Da sich dieser Standort auf dem offenen Meer befindet, erfolgt das Eintauchen »ins Blaue« indem man ein Ankerseil oder ein Bojenseil verwendet, welches ans Wrack gebunden ist. Allen Tauchern ist Vorsicht geboten, vor allem beim Austauchen. Unter erfahrener Führung verwandelt sich Ihr Erlebnis und Moment des Verbindens mit der Unterwasserwelt zu einem unvergesslichen Gefühl.

text: Željko Kamerla in Zusammenarbeit mit den Tauchcentern in Istrien

Coriolanus

Coriolanus

Westlicher von Novigrad, in einer Tiefe von 11 bis 25 m, liegt das Kriegsschiff der Britischen Königsmarine aus der Klasse Shakespeare, Coriolanus, versenkt. Ein Mienensucher, der auch selber durch eine Miene verunglückte. Beweglich durch eine Dampfmaschine, bestimmt und angepasst für das Schiffen unter schweren Wetterbedingungen, mit einem Gewicht von sogar 554, hatte es sogar Flugabwehrkanonen und 30 Tiefenmienen für die Abwehr von U-Booten. Es lief im Jahre 1940 im Meer auf Grund, und es befa befand sich im Flottengefüge, welches 12 Schiffe hatte.

text: Željko Kamerla in Zusammenarbeit mit den Tauchcentern in Istrien

Numidia

Numidia

Das Wrack des Schiffes Numidia datiert aus Zeiten des II. Weltkrieges und ist eines der größten im Adriatischen Meer. Aufgrund seiner unglaublichen 120 m Länge stellt es eine wahre Herausforderung für alle erfahrenen Taucher dar. Tiefen zwischen 33 und 40 m erfordern große Erfahrung bei der Planung des Tauchgangs. Abhängig vom Stromgang des Wassers kann die Sichtbarkeit dieses Wracks variieren und schafft es daher, sich nur wenigen Glücklichen zu zeigen.

text: Željko Kamerla in Zusammenarbeit mit den Tauchcentern in Istrien

Luana

Luana

Luana, einst Handelsschiff, wurde während des II. Weltkriegs, im Jahre 1943 gesenkt. Luana ist während der regelmäßigen Fahrt auf eine Mine aufgefahren und deshalb ist dieses Wrack heutzutage immer noch äußerst interessant. Das Wrack liegt aufrecht und wird regelmäßig von schwächen Strömungenn und großen Fischschwärme besucht. Wegen der Tiefe, in der sich das Wreck befindet, können nur die erfahrene Taucher das Wreck besuchen, das, trotz Schaden, immerhin stolz, gut aufbewahrt und kommplet ist.

text: Željko Kamerla in Zusammenarbeit mit den Tauchcentern in Istrien

Vis (ex Renteria)

Vis (ex Renteria)

Unter dem Namen Renteria wurde im Jahre 1921 das Handelsdampfschiff Vis erbaut. Im Jahre 1946 hat Vis aus Rijeka nach Raša zur Verfrachtung von Kohle abgelegt. Da im mittleren Teil der „Vela vrata“ die Mienenfelder noch nicht entfernt worden waren, wurde dem Kommandeur nahegelegt, dass er sich umso näher an die Küste Istriens halten soll, aber in der Nähe des Kaps Mašnjak, am Eingang in die Bucht von Plomin, wurde das Schiff von einer fürchterlichen Explosion erschüttert. Die Schiffbrüchigen wurden von einem Motorsegelboot gerettet und in Rabac abgesetzt. An der Seite des Schiffes sieht man auf dem Meeresgrund Überreste der hölzernen Rettungsboote, welche von ihrem Platz hinausgefallen sind.

text: Željko Kamerla in Zusammenarbeit mit den Tauchcentern in Istrien

Lina (ex Ville de Natur, ex Nueva Estramandura)

Lina (ex Ville de Natur, ex Nueva Estramandura)

Das eiserne Dampfschiff wurde im Jahre 1879 in Großbritannien, zu Zeiten als eiserne Dampfschiffe bereits den Sieg über Segelschiffe davongetragen haben, erbaut. Es segelte über das ganze Mittelmeer und bis nach Nordeuropa, indem es Öl und Wein aus der italienischen Provinz Puglia beförderte, und bei der Rückkehr Kohle aus Cardiff herbrachte. In der Nacht des 14.01.1914 hat die Besatzung wegen des dichten Nebels die Orientierung bei der Durchfahrt durch den Kanal Vela vrata verloren. Das starke Unwetter hat das Schiff an die Küste unweit des Kaps Pečen auf Cres geworfen und es ist schnell untergegangen.

text: Željko Kamerla in Zusammenarbeit mit den Tauchcentern in Istrien

Argo (ex HMS Flint, ex Royal Navy Isle Class Trawler)

Argo (ex HMS Flint, ex Royal Navy Isle Class Trawler)

Im Jahr 1948 schiffte Argo aus Veneding in Richtung Rijeka mit einer Fracht Tomaten. Es stieß auf eine aus dem II. Weltkrieg übrig gebliebene Miene. Die starke Explosion zweiteilte das Schiff unmittelbar nach der Kommandobrücke. Der Bug ist vom Heck ca. 50 Meter entfernt. Beide Hälften liegen aufrecht, nur gering im Schlamm versunken. Zwischen dem Bug und dem Heck kann man verstreute Teile des Schiffes und der Ausstattung sehen. Beide Anker sind noch an ihren Plätzen.

text: Željko Kamerla in Zusammenarbeit mit den Tauchcentern in Istrien

U-Boot

U-Boot

Ende des II. Weltkriegs wurde auf offenem Meer vor dem Badeort Stoja in Pula eines von sieben deutschen U-Booten, welche sie selber unmittelbar vor Beendigung des Krieges versenkt haben, versenkt. Das U-Boot ist nicht komplett, es wurde nur sein Heckteil gefunden, welcher offen ist, und direkt auf dem U-Boot sind noch Überreste an Militärmaterial und Luftöffnungen sichtbar. Aufgrund der Nähe zur Küste ist das Tauchen auch bei erschwerten Wetterbedingungen möglich.

text: Željko Kamerla in Zusammenarbeit mit den Tauchcentern in Istrien

Remorker

Remorker

Das Schleppschiff, versenkt in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, war zur Unterstützung beim Manövrieren größerer Schiffe in Häfen bestimmt. Aufgrund der relativ kleinen Größe ist ein Zugang zum Wrack nicht möglich, sondern das Tauchen wird ausschließlich um dieses herum abgewickelt. Die größte Attraktion stellen die Fische dar, welche dieses kleine, aber aufgrund des Reichtums an Fischfond, sehr interessante Wrack günstig für alle Taucher machen, welche gerade erst die Tauchtechniken auf Wracks oder in größeren Tiefen erlernt haben.

text: Željko Kamerla in Zusammenarbeit mit den Tauchcentern in Istrien

Varese

Varese

Das italienische Handelsdampfschiff Varese ist im Jahr 1915 gesunken, als es eine Fracht aus Triest nach Tunis beförderte. Wegen des großen Unwetters, welches in dieser Zeit an der nördlichen Adria herrschte, entschloss sich der Kapitän dazu, sich im Hafen von Pula in Sicherheit zu bringen. Während er zum Hafen von Pula schiffte, traf er auf eine Miene, welche den Bug sprengte und das Schiff versank am Ort, an welchem es sich auch heute befindet.Während des Tauchens kann man in das Wrack eintauc welches ausreichend breit und entlang seiner gesamte Länge sicher ist.

text: Željko Kamerla in Zusammenarbeit mit den Tauchcentern in Istrien