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Tauchen in Rabac

Mit unglaublich klaren Gewässern und Tiefen von selten mehr als 70 Metern findet man an der Küstenlinie von Rabac ausgezeichnete Möglichkeiten für den Tauchtourismus. Eine Vielzahl von Standorten bieten beeindruckende Wracks, farbenprächtige Riffe, dramatische Klippenwände und eine Vielfalt an Meeresfauna und –flora. In Rabac gibt es mehrere sehr gut ausgestattete und kompetente Tauchzentren. Von Testtauchgängen ‚zum Kennenlernen‘ bis zu umfassenden PADI- und CMAS-Kursen können Besucher während ihres Urlaubsaufenthalts in Kroatien neue Talente perfektionieren und Einblicke in diese faszinierende Welt gewinnen, die sie ein Leben lang begleiten werden. Sie werden von qualifizierten Tauchlehrern ausgebildet, die die nötige Ausrüstung und Anleitung bieten, damit Sie die Unterwasserwelt von Rabac an Standorten wie Girandella, Lanterna, Babino und der Insel Cres unbeschwert genießen können. Vor der Insel Cres liegt das Wrack des italienischen Dampfschiffs Lina. Das eiserne Dampfschiff beförderte Öl und Wein aus der italienischen Provinz Puglien und Kohle aus Cardiff. Während eines dichten Nebels im Januar 1914 verlor die Besatzung der Lina die Orientierung, sodass das Schiff auf Grund lief und schnell unterging. Ein anderes Frachtschiff transportierte Kohle und stieß in der Nähe des Kaps Mašnjak auf ein Minenfeld, am Eingang der Bucht von Plomin wurde das Schiff von einer fürchterlichen Explosion erschüttert und versank. Taucher können immer noch die hölzernen Rettungsboote, die vom Dampfschiff Vis heruntergeschleudert wurden, sehen. Die Gewässer vor Kroatien haben allerdings nicht nur Wracktauchern etwas zu bieten. Spektakuläre Fischschwärme kommen an den Höhlen, Unterwasserwänden und Riffen an Tauchstandorten wie der Mauer vor Kavranska und Black Point zusammen und bieten Ihnen ein hautnahes Erlebnis mit Streifenbrassen, Seepferdchen, Krebsen und Hummern. Mit seinen ruhigen, kristallklaren Gewässern hat Rabac Tauchtouristen jeden Niveaus etwas zu bieten.
Wracks Riffe Taucherzentren Wichtige Telefonummern Nützliche Informationen
Luana

Luana

Luana, einst Handelsschiff, wurde während des II. Weltkriegs, im Jahre 1943 gesenkt. Luana ist während der regelmäßigen Fahrt auf eine Mine aufgefahren und deshalb ist dieses Wrack heutzutage immer noch äußerst interessant. Das Wrack liegt aufrecht und wird regelmäßig von schwächen Strömungenn und großen Fischschwärme besucht. Wegen der Tiefe, in der sich das Wreck befindet, können nur die erfahrene Taucher das Wreck besuchen, das, trotz Schaden, immerhin stolz, gut aufbewahrt und kommplet ist.

text: Željko Kamerla in Zusammenarbeit mit den Tauchcentern in Istrien

Vis (ex Renteria)

Vis (ex Renteria)

Unter dem Namen Renteria wurde im Jahre 1921 das Handelsdampfschiff Vis erbaut. Im Jahre 1946 hat Vis aus Rijeka nach Raša zur Verfrachtung von Kohle abgelegt. Da im mittleren Teil der „Vela vrata“ die Mienenfelder noch nicht entfernt worden waren, wurde dem Kommandeur nahegelegt, dass er sich umso näher an die Küste Istriens halten soll, aber in der Nähe des Kaps Mašnjak, am Eingang in die Bucht von Plomin, wurde das Schiff von einer fürchterlichen Explosion erschüttert. Die Schiffbrüchigen wurden von einem Motorsegelboot gerettet und in Rabac abgesetzt.An der Seite des Schiffes sieht man auf dem Meeresgrund Überreste der hölzernen Rettungsboote, welche von ihrem Platz hinausgefallen sind.

text: Željko Kamerla in Zusammenarbeit mit den Tauchcentern in Istrien

Lina (ex Ville de Natur, ex Nueva Estramandura)

Lina (ex Ville de Natur, ex Nueva Estramandura)

Das eiserne Dampfschiff wurde im Jahre 1879 in Großbritannien, zu Zeiten als eiserne Dampfschiffe bereits den Sieg über Segelschiffe davongetragen haben, erbaut. Es segelte über das ganze Mittelmeer und bis nach Nordeuropa, indem es Öl und Wein aus der italienischen Provinz Puglia beförderte, und bei der Rückkehr Kohle aus Cardiff herbrachte. In der Nacht des 14.01.1914 hat die Besatzung wegen des dichten Nebels die Orientierung bei der Durchfahrt durch den Kanal Vela vrata verloren. Das starke Unwetter hat das Schiff an die Küste unweit des Kaps Pečen auf Cres geworfen und es ist schnell untergegangen.

text: Željko Kamerla in Zusammenarbeit mit den Tauchcentern in Istrien

Argo (ex HMS Flint, ex Royal Navy Isle Class Trawler)

Argo (ex HMS Flint, ex Royal Navy Isle Class Trawler)

Im Jahr 1948 schiffte Argo aus Veneding in Richtung Rijeka mit einer Fracht Tomaten. Es stieß auf eine aus dem II. Weltkrieg übrig gebliebene Miene. Die starke Explosion zweiteilte das Schiff unmittelbar nach der Kommandobrücke. Der Bug ist vom Heck ca. 50 Meter entfernt. Beide Hälften liegen aufrecht, nur gering im Schlamm versunken. Zwischen dem Bug und dem Heck kann man verstreute Teile des Schiffes und der Ausstattung sehen. Beide Anker sind noch an ihren Plätzen.

text: Željko Kamerla in Zusammenarbeit mit den Tauchcentern in Istrien

Cesare Rossarol

Cesare Rossarol

Der italienische Zerstörer wurde im Jahr 1913 in Genua erbaut, lief ein Jahr später ins Meer aus und versank bereits im Jahr 1918. Nach Verkündung des Kriegsendes brach das Schiff von Pula nach Rijeka auf. Ca. 2 nm außerhalb von Ližnjan erfasste es eine Bordmiene, welche es in zwei Teile durchschnitt. Der größere Bugteil befindet sich nördlicher, verkehrt umgedreht, mit einem Bruch des Rumpfs, durch welchen man die Kanonengranaten sehen kann. Das Heckteil, von ca. 30 Metern Länge, liegt ca. 300 m südlicher und in aufrechter Position.

text: Željko Kamerla in Zusammenarbeit mit den Tauchcentern in Istrien

Torpedo

Torpedo

Das englische Torpedo-Patrouillenschiff ging Ende des II. Weltkriegs unter, als es während einer regulären Patrouille auf eine Miene stieß. In Folge der dramatischen Explosion wurde es in zwei Teile geteilt. Der erste Teil ist ca. 20-25 m lang und ist zur Gänze erhalten. Der zweite Teil, von 20 m Länge, befindet sich einige Meter weiter, aber er ist zerstört, da ihn die Engländer angezündet haben, damit der Feind nicht an den Radar kommen konnte…

text: Željko Kamerla in Zusammenarbeit mit den Tauchcentern in Istrien