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Tauchen in Poreč

Die touristische Anziehungskraft von Poreč liegt nicht nur in seiner atemberaubend schönen Natur und seiner faszinierenden Geschichte, sondern auch der Zauber der Unterwasserwelt vor der Küste lockt Tauchtouristen aus der ganzen Welt. Es gibt wenig, was sich mit der aufregenden Enthüllung der Geheimnisse der Unterwasserwelt vergleichen lässt. Das mühelose Gleiten durch die Vielfalt des farbenfrohen Meereslebens ist ein magisches Erlebnis. Allerdings machen gute Sichtverhältnisse und eine Fülle von Unterwasserattraktionen einen guten zu einem fantastischen Tauchgang. Die Gewässer um Poreč bieten glücklicherweise einige der besten Tauchbedingungen in Kroatien. Viele der berauschenden Standorte bieten Riffe voller Leben, faszinierende Schiffswracks und reiche Meeresflora und –fauna in wunderbar kristallklarem Wasser. Entdecken Sie die vertikalen Klippenwände der Kampani und Tempesta Riffe und die drei Unterwasserhöhlen der Insel Banjole. An den Unterwasserwänden am Eingang zum Lim-Kanal wimmelt es von Fischen, Hummern und Krabben und sie bieten unvergessliche Erlebnisse. Erfahrenere Taucher werden von zwei außergewöhnlichen Schiffswracks fasziniert sein. Eines der eindrucksvollsten Wracks in den Gewässern vor Kroatien ist das berühmte österreichische Passagierschiff Baron Gautsch, das 1914 wenige Meilen südwestlich von Poreč auf eine Mine stieß und sank. Das majestätische Schiff liegt nun in perfekter aufrechter Lage auf dem Meeresgrund. Tauchern mit den entsprechenden Tauchscheinen und der nötigen Erfahrung ist das Eintauchen in zwei Decks erlaubt. Westlich von Novigrad in einer Tiefe von 11 Metern liegt das andere bemerkenswerte Schiffswrack, das britische Kriegsschiff Coriolanus, versenkt. Das Vorschiff des Minensuchers wurde 1945 ausgerechnet von einer Mine aufgerissen und das Schiff lief auf Grund. Tauchzentren in Poreč schaffen Ihnen ganz leicht Einblicke in diese wunderbare Welt, ganz gleich ob Sie schon einmal getaucht sind oder nicht, oder viel Erfahrung in diesem atemberaubenden Sport haben.
Wracks Riffe Taucherzentren Wichtige Telefonummern Nützliche Informationen
Gilda

Gilda

Unter dem nördlichsten Kap Istriens, dem Kap Savudrija, liegt ein Frachtdampfschiff. Gilda ist, als es auf eine Unterwassermiene stieß, in zwei Teile zerbrochen. Da sich dieser Standort auf dem offenen Meer befindet, erfolgt das Eintauchen »ins Blaue« indem man ein Ankerseil oder ein Bojenseil verwendet, welches ans Wrack gebunden ist. Allen Tauchern ist Vorsicht geboten, vor allem beim Austauchen. Unter erfahrener Führung verwandelt sich Ihr Erlebnis und Moment des Verbindens mit der Unterwasserwelt zu einem unvergesslichen Gefühl.

text: Željko Kamerla in Zusammenarbeit mit den Tauchcentern in Istrien

Coriolanus

Coriolanus

Westlicher von Novigrad, in einer Tiefe von 11 bis 25 m, liegt das Kriegsschiff der Britischen Königsmarine aus der Klasse Shakespeare, Coriolanus, versenkt. Ein Mienensucher, der auch selber durch eine Miene verunglückte. Beweglich durch eine Dampfmaschine, bestimmt und angepasst für das Schiffen unter schweren Wetterbedingungen, mit einem Gewicht von sogar 554, hatte es sogar Flugabwehrkanonen und 30 Tiefenmienen für die Abwehr von U-Booten. Es lief im Jahre 1940 im Meer auf Grund, und es befand sich im Flottengefüge, welches 12 Schiffe hatte.

text: Željko Kamerla in Zusammenarbeit mit den Tauchcentern in Istrien

Numidia

Numidia

Das Wrack des Schiffes Numidia datiert aus Zeiten des II. Weltkrieges und ist eines der größten im Adriatischen Meer. Aufgrund seiner unglaublichen 120 m Länge stellt es eine wahre Herausforderung für alle erfahrenen Taucher dar. Tiefen zwischen 33 und 40 m erfordern große Erfahrung bei der Planung des Tauchgangs. Abhängig vom Stromgang des Wassers kann die Sichtbarkeit dieses Wracks variieren und schafft es daher, sich nur wenigen Glücklichen zu zeigen.

text: Željko Kamerla in Zusammenarbeit mit den Tauchcentern in Istrien

Romagna

Romagna

Schlechte Wetterbedingungen im Monat Dezember im fernen Jahr 1912 waren ausschlaggebend für das Schicksal der Romagne, eines in der Nähe von Rovinj untergegangenen Frachtschiffs. Romagna ist damals zum letzten Mal ausgeschifft, als es Getreide von Ravenna nach Triest beförderte. Heute liegt es in einer Tiefe von 40 m und bietet mit seiner Länge von 60 m, sowie der besonders großen Überlagerung mit den Überresten der Fischernetze einen fast geisterhaften Anblick. Erfahrene Taucher brechen zu einer Besichtigung der Romagne nur zu besonders guten Sichtbedingungen auf.

text: Željko Kamerla in Zusammenarbeit mit den Tauchcentern in Istrien

Giuseppe Dezza

Giuseppe Dezza

Der italienische Mienensucher wurde im Jahre 1913 erbaut und im Jahre 1944 versenkt. Bis zum Jahre 1929 trug er den Namen 'Pilade Bronzetti'. Ein englisches Flugzeug hat es versenkt, welches es während eines regulären Erkundungsfluges gesichtet hat. Der Torpedo hat das Schiff zweigeteilt und der Bug und das Heck befinden sich untereinander ca. 50 m entfernt. Für Taucher ist das Heckteil am attraktivsten. Giuseppe Dezza liegt in aufrechter Position auf dem Meeresgrund, mit einer gut sichtbaren Heckkanone und erhaltener, in verlorener Zeit stillgelegter Militärausrüstung.

text: Željko Kamerla in Zusammenarbeit mit den Tauchcentern in Istrien

Maona

Maona

Unweit des Leuchtturms Sv. Ivan auf offener See neben Rovinj befindet sich in einer Tiefe von 30-35 Metern das Maona, ein kleines Frachtschiff, welches mit seiner Länge von 40 Metern bei guten Sichtbedingungen einen reichlich einfachen Tauchgang für Taucher darstellt. Direkt am Grund und am Schiffsheck kann man zahlreiche Hummer und Drachenköpfe sehen. Wie alle künstliche Felsen zieht auch dieser eine große Zahl an kleinen Fischen an und das Wrack ist aufgrund der Nähe zur Küste im Saisonzeitraum gern besucht.

text: Željko Kamerla in Zusammenarbeit mit den Tauchcentern in Istrien

Baron Gautsch

Baron Gautsch

Das österreichische Passagierschiff, erbaut 1908, ist im Jahre 1914 gesunken, als es auf eine Miene stieß. Es beförderte Familienmitglieder österreichischer Offiziere auf der Route Boka Kotorska – Mali Lošinj – Triest. Mit dem Wunsch die Reisezeit zu verkürzen, hat das Schiff versucht durch ein Mienenfeld 9 nm außerhalb von Rovinj durchzukommen, da auf dieser Route, angeblich direkt vor ihm, auch ein Handelsschiff durchgekommen ist. Auf der linken Seite, ungefähr in der Mitte des Schiffes, hat das Schiff eine Miene berührt und ist innerhalb kürzester Zeit gesunken.Tauchen ist nur über Taucherzentren möglich, welche eine besondere Genehmigung des Ministeriums für Kultur der Republik Kroatien besitzen; der Eingang in das Schiff ist aus Sicherheitsgründen nur durch die ersten zwei Decks erlaubt.

text: Željko Kamerla in Zusammenarbeit mit den Tauchcentern in Istrien

Marija

Marija

Das einst hölzerne Segelschiff mit Metallmast versank in den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. An Marija sind heute Schiffsstege mit Teilen der Beplankung, des Kiels und des Masts sichtbar, und ein Teil davon ist von Fischernetzen bedeckt, sodass das gesamte Wrack ein Bild versunkener Piratenschiffe schafft. Das Schiff ist reich an verschiedenen Fischarten, welche das Gesamterlebnis für jeden Taucher bereichern und vervollständigen.

text: Željko Kamerla in Zusammenarbeit mit den Tauchcentern in Istrien

Hans Schmidt

Hans Schmidt

Dieses Wrack wurde lange Istra genannt, da der richtige Name des Schiffes nicht bekannt war. Es wurde im Jahre 1920 in den Niederlanden (unter dem Namen Albireo) erbaut und es trägt den Namen anhand seines letzten Besitzers aus Deutschland. Dieses Handelsdampfschiff wurde während einer Explosion zerteilt, als es, am 23.01.1943, auf eine Unterwassermiene traf. Auf der letzten Fahrt transportierte es Waffen und Munition.Das Schiffswrack auf dem Meeresgrund besteht in zwei Teilen und dies als Bug mit einer Länge von 10 Metern und nach ca. 10 Metern befindet sich der restliche Teil des Wracks. Eine besondere Sehenswürdigkeit und eine geschichtliche Bedeutung gibt dem Wrack eine besondere Art von Anker, welcher bereits mehr als 100 Jahre nicht mehr hergestellt wird.

text: Željko Kamerla in Zusammenarbeit mit den Tauchcentern in Istrien